BMF Österreich https://www.bmf.gv.at/steuern/Registrierkassensicherheitsverordnung.html

Registrierkassensicherheitsverordnung (RKSV) veröffentlicht

RKSV seit 1.4.2017 in Kraft

 

Die Registrierkassensicherheitsverordnung richtet sich primär an Kassenhersteller, Softwareentwickler und Handelsunternehmen, die Registrierkassen auf den Markt bringen.

Welche Voraussetzungen/Anforderungen muss eine Registrierkassa ab 1.4.2017 erfüllen?

  • Die Kasse muss eine Kassenidentifikationsnummer aufweisen, die über FinanzOnline gemeldet werden muss.
  • Die Kasse muss über eine geeignete Schnittstelle zu einer Sicherheitseinrichtung (HSM oder Chipkartenleser) mit einer Signaturerstellungseinheit verfügen.
  • Jeder Beleg muss mit einem maschinenlesbaren Code versehen werden.
  • Jeder einzelne Barumsatz, sowie die nachfolgenden erklärten Monats- und Schlussbelege, werden elektronisch signiert. Dabei ist eine elektronische Signatur von der Signaturerstellungseinheit anzufordern und auf dem zugehörigen Beleg als Teil des maschinenlesbaren Codes anzudrucken.
  • Die Kasse muss einen Startbeleg, der eine Prüfung entsprechend §6(4) RKSV ermöglicht, erzeugen können.
  • Ein Datenerfassungsprotokoll (DEP), in dem jeder einzelne Barumsatz inkl. der elektronischen Signatur zu erfassen und abzuspeichern ist, ist zu führen.
  • Die in der Registrierkasse erfassten Barumsätze werden laufend aufsummiert (Umsatzzähler).
  • Der Umsatzzähler muss mit dem Verschlüsselungsalgorithmus AES 256 verschlüsselt werden können.
  • Das Datenerfassungsprotokoll muss jederzeit entsprechend exportiert werden können.
  • Die Kasse muss im Falle einer planmäßigen Außerbetriebnahme der Registrierkasse einen Schlussbeleg mit Betrag Null (0) erstellen können.
  • Eine quartalsweise Sicherungsfunktion, die es ermöglicht die Daten des Datenerfassungsprotokolls auf einen externen Datenträger zu speichern, muss zur Verfügung stehen.
  • Die Registrierkasse darf keine Vorrichtungen enthalten, über die das Ansteuern der Sicherheitseinrichtung umgangen werden kann. 

Quelle: https://www.wko.at/Content.Node/branchen/oe/News--Publikationen/Registrierkassensicherheitsverordnung-(RKSV)-veroeffentli.html

 

Registrierkassenpflicht!

 

Der österreichische Ministerrat hat die Eckpunkte einer Steuerreform beschlossen. Diese sieht zur Gegenfinanzierung von Steuerentlastungen unter anderem Maßnahmen gegen Steuerhinterziehung vor. Eine dieser Maßnahmen ist die Registrierkassenpflicht für alle Unternehmen, die ihre Umsätze überwiegend mit Barverkäufen erzielen.

– ausgenommen sind Kleinstbetriebe mit weniger als 15.000 Euro Jahresbruttoumsatz.

 

Andere Ausnahmen sind auch Betriebe die unter die "Kalte-Hände-Regel" Fallen wie z.B.:

 

  • Marktfahrer
  • Schneebars

 

Allerdings gibt es auch hier eine neue Netto-Jahresumsatzmenge von 30.000 Euro.

Mobile Gruppen wie z. B. mobile Friseure, Masseure, Therapeuten, Hebammen, Tierärzte …

können ihre mobilen Umsätze per Handaufzeichnung (Paragon) erstellen und im Nachhinein am Betriebsstandort in das Kassensystem erfassen.

 

Einzelbarverkaufsnachweis

 

Im Rahmen des Gesetzes soll es eine Verpflichtung zur Belegausgabe geben. Wenn ein Kunde z. B. eine Eiskugel um 1 Euro kauft, muss er dafür einen ordnungsgemäßen Beleg erhalten. Gesetzeskonforme Registrierkassen müssen dann mit technischen Sicherungen gegen Manipulationen ausgestattet sein.

 

Ab Wann gilt die Registrierkassenpflicht in Österreich?

Die Registrierkassenpflicht gilt seit 1.1.2016.

 

Technische Sicherheitslösung gegen Manipulation

 

Dies bedeutet bei der Registrierkassenpflicht, dass ein kryptografischer Manipulationsschutz als wichtiger Bestandteil vorgesehen ist. Das elektronische Journal wird damit verschlüsselt gespeichert (wird auch oft als Fiskalspeicher bezeichnet) und ist somit nicht mehr manipulierbar. Das bedeutet wiederum eine erhöhte Rechtssicherheit für jedes Unternehmen, welches die Registrierkassenpflicht umsetzt. 

 

Bestehende Kassensysteme

 

Kann man bestehende Kassensysteme für die Registrierkassenpflicht aufrüsten?

Das kommt auf die ausgewählte Sicherheitslösung an. Zumeist ist ein neuer Hardwareteil, z. B. ein Kartenlesegerät oder eine Fiskalbox, erforderlich. Dazu ist aber auch auf jeden Fall ein Software-Update notwendig. Ohne Software-Update würde das Kartenlesegerät oder die Fiskalbox nicht angesprochen werden. 

 

 Die Registrierkassenpflicht bringt selbstverständlich auch sehr viele Vorteile, wie z. B.

  • erhöhte Rechtssicherheit
  • schneller Kassenabschluss bzw. Monatsabschluss
  • Statistiken auf Abruf
  • schnell und richtig kassieren
  • Erweiterungsmöglichkeit bei PC-Kassensystemen, wie Kundenverwaltung, Warenwirtschaft (Lager, Bestellvorschlag usw.) Inventur, E-Mail-Marketing, u.v.m.

 

 

Wir beraten Sie gerne welche Registrierkassensysteme alle rechtlichen Anforderungen erfüllen und welche für Ihren Betrieb am besten geeignet sind.

 

Kommen Sie in unser Geschäftslokal in der Kremser Fußgängerzone,

oder vereinbaren Sie einen Termin für eine kostenlose Beratung bei Ihnen Vor-Ort.

 

 

weitere Informationen auch unter:

 

https://www.wko.at/Content.Node/Service/Steuern/Weitere-Steuern-und-Abgaben/Verfahren---Pflichten-im-oesterr--Steuerrecht/Einzelaufzeichnungs-,-Registrierkassen--und-Belegerteilung.html

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